Börsen-Meinung Wochenkommentar zum Montag, 8. Februar 2010 Wenn es „die“
Börsen-Meinung gäbe, wäre „Börse“ wahr- scheinlich langweilig und uninteressant. Denn alle Markt- teilnehmer würden dann genau so handeln, wie es „die“ Börsen-Meinung quasi vorgeschrieben hat. Aber was es statt- dessen gibt, ist die Vielzahl, ist ein bunter Strauß von oft konträren Meinungen zur künftigen Kursentwicklung von Indices oder Aktien.
Wer in diesen Tagen nach Studium der vielfältigen und gegensätzlichen Börsen-Meinungen trotzdem ein Fazit sucht, ist am besten mit der nichts sagenden und immer zutreffenden Aussage
„Zwischen Hoffen und Bangen“
bedient. Sie ist schon deshalb immer zutreffend, weil an der Börse stets sowohl die Hoffenden als auch die Bangenden vertreten sind. Denn wenn z.B. die Bullen bangen, sind die Bären die Hoffenden und umgekehrt. Aktuell
bangen die Bullen, dass nicht auch noch die letzten Unterstützungen vieler Kurskurven zerbröseln werden, während die Bären hoffen, dass genau dies passiert. Dass das Feld für die Bären gut bereitet war, zeigte unsere Computeranalyse schon vor Wochen. Die Gewinne mit den betreffenden Werten können sich
sehen lassen! Kurzum: Börsen-Meinungen sind die eine Sache, die tatsäch- liche Börsenentwicklung die andere. Wenn
derzeit die meisten Börsenindices und Aktien nach unserer technischen Computeranalyse nach wie vor „auf Verkauf“ gestellt sind, ist das keine Meinung, sondern eine Tatsache. Ändern würde sich dieser Tatbestand erst, wenn wichtige Börsenindices wie Dax oder Dow Jones auf „Kauf“
drehen – noch ein Fernziel. |